Die "Demokratiepädagogik" legt den Schwerpunkt begrifflich auf die pädagogischen Qualitäten der Bildung demokratisch kompetenter und verantwortlicher Persönlichkeiten – die Verantwortung der Bildungsinstitutionen und die Rolle der pädagogisch Begleitenden stehen dabei im Mittelpunkt. Wir fördern demokratische Bildung nicht nur als Inhaltsvermittlung, sondern als Beziehungspraxis, die anerkennungsbasiert und machtreflexiv ist. Dabei setzen wir auf der Mikroebene an: Demokratische Lern- und Lebensformen entstehen in konkreten Alltagssituationen, wie im Klassenverbund, im Kollegium oder im Schulleben. Eine nachhaltige Entwicklung funktioniert nicht, wenn die Voraussetzungen nicht stimmen – dafür nehmen wir Bildungsinstitutionen und -normen auch strukturell in den Blick.
Unser Angebot im KV
Im Kooperationsverbund bringt die DeGeDe ihre Expertise in Netzwerkarbeit und demokratiepädagogischer Schulqualität aus diskriminierungskritischer Perspektive ein. Wir entwickeln Fortbildungsangebote für Lehrkräfte und sozialpädagogisches Fachpersonal zur Etablierung einer demokratischen und diskriminierungskritischen Querschnittsperspektive in der Schule. Zudem bereiten wir Materialien in einer digitalen Mediathek auf und fördern den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der nachhaltigen Verankerung des Klassenrats sowie auf der Weiterentwicklung diskriminierungskritischer Schulentwicklungsprozesse. So trägt die DeGeDe dazu bei, demokratische Lernräume zu stärken und Schulkultur langfristig diskriminierungskritisch weiterzuentwickeln. Als Mitinitiatorin des Bündnisses Bildung für eine demokratische Gesellschaft bringen wir Menschen und Institutionen zusammen, die demokratische Bildung gemeinsam stärken wollen.