Über uns

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

Kinder wollen und können Gesellschaft aktiv mitgestalten – und Erwachsene sind verantwortlich, sie dabei zu unterstützen! Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) setzt daher innerhalb des Kooperationsverbunds den Fokus darauf, Demokratiebildner*innen und ihre Arbeit mit praxistauglichen Impulsen sowie Qualifizierungs- und Beratungsangeboten zu stärken.

Junge Menschen zur Gestaltung einer offenen, pluralen und toleranten Gesellschaft zu ermutigen und zu befähigen, ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Gute Demokratiebildungsarbeit ist dringender denn je und daher ein wichtiges Handlungsfeld. Es ist die geteilte Aufgabe von Schulen und außerschulischen Partner:innen kooperative, niedrigschwellige, alltagstaugliche und zeigemäße Ansätze der Demokratiebildung zu entwickeln. Nur so können wir alle jungen Menschen und besonders diejenigen, die in Risikolagen aufwachsen, in ihren unterschiedlichen Lebenswelten und Lebensphasen abholen.

Aus Sicht der DKJS begleitet Demokratiebildung den emanzipatorischen Bildungsprozess junger Menschen. Sie stärkt deren kritische Urteilskraft und Selbstwirksamkeit, befähigt sie zum Umgang mit einer komplexen und differenzierten Gesellschaft, fördert demokratische Werte und Strukturen und schafft Räume für Dialog, Diskussion, Reflexion und Beteiligung. Demokratiebildung funktioniert über das Erfahrbarmachen von Demokratie in Verbindung mit der Vermittlung von Wissen über Demokratie, sowohl in geplanten Settings als auch anlassbezogen.

Die DKJS hat in einem partizipativen Prozess Qualitätskriterien und ein digitales Reflexionstool entwickelt, das Bildungsarbeit in der Praxis unterstützt. Mit unseren Angeboten diskutieren und reflektieren wir, wie es schulischen und außerschulischen Akteur:innen gelingen kann, Demokratiebildung weiterzuentwickeln und zu begleiten. Was braucht gute Demokratiebildung mit jungen Menschen?

Angebote der DKJS für Demokratiebildner:innen

Die DKJS setzt innerhalb des KV DeKi digitale und analoge Qualifizierungs- und Beratungsangebote um, bereitet Wissen für pädagogische Fachkräfte auf und stärkt den Erfahrungsaustausch, um die Kooperation und Qualität in der Demokratiebildung für Kinder im Alter von 6-14 Jahren weiterzuentwickeln. Was heißt das konkret?

Das digitale Reflexionstool ist der zentrale Ausgangspunkt unserer Aktivitäten: Es ist eine digitale Praxisplattform für Demokratiebildner:innen, die fachpolitischen Debatten und Wissen praxistauglich und niedrigschwellig aufbereitet. Das Tool umfasst unterschiedliche Angebote:

  • Im Format Aktuelles erhalten Demokratiebildner:innen praxisnahe Anregungen und Impulse zu aktuellen Themen, Debatten und Veranstaltungen. Ab Frühjahr 2026 können die anlassbezogenen Fachimpulse direkt über einen monatlichen Newsletter bezogen werden.

  • In der Materialsammlung finden Fachkräfte eine kuratierte Auswahl an praxisnahen Materialien und Arbeitsblättern. 

  • Mithilfe der Selbsteinschätzung können schulische und außerschulische Pädagog:innen ihre eigene Arbeit reflektieren und die Qualitätskriterien für gute Demokratiebildung für sich einordnen.

Erweitert wird das Reflexionstool durch analoge Publikationen und Fachveranstaltungen.

  • Das Reflexionsheft und die Transferpublikation können online heruntergeladen oder kostenfrei bestellt werden. Seit März 2026 ist eine mobile Ausstellung Was gute Demokratiebildung braucht an verschiedenen Orten unterwegs und macht die Inhalte des Reflexionstools “greifbar”.

  • In regelmäßig stattfindenden “Digitalcafés” werden aktuelle und relevante Themen für schulische und außerschulische Demokratiebildner:innen aufbereitet und Raum für Austausch geboten. Auf Anfrage sowie auf externen Veranstaltungen bieten wir außerdem analoge “Reflexionscafés” an.

  • Mit der digitalen Veranstaltungsreihe “PfD-Café” für Partnerschaften für Demokratie bieten wir Qualifizierungs- und Austauschräume an.

  • In Sachsen-Anhalt finden individuelle Beratungen für Partnerschaften für Demokratie statt.