Damit Bildungseinrichtungen zu demokratischen Lern- und Lebensorten werden, in denen Partizipation, Inklusion und Anti-Diskriminierung fest verankert sind, bietet das Deutsche Kinderhilfswerk praxisnahe Fortbildungen und vielfältige Materialien an. Dazu gehören etwa das Kartenset "Demokratie in der Praxis", das Fachkräfte zur Reflexion demokratiepädagogisch relevanter Begriffe anregt, oder die Broschüre "Demokratiebildung mit den Jüngsten", die anhand von Fallbeispielen zeigt, wie demokratische Prinzipien schon in der Krippe umgesetzt werden können.
Auch im Kooperationsverbund „Demokratiebildung im Kindesalter“ unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk bundesweit Träger und Fachkräfte bei der Umsetzung der Kinderrechte sowie früher Demokratiebildung. Zusätzlich wird der fachliche Austausch und die Vernetzung relevanter Akteur*innen im Bildungsbereich gefördert, wie auch der Transfer von Theorie und Praxis im Themenfeld der Demokratiebildung.
Eine Fachstudie, die im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerkes durchgeführt wurde, zeigt: Frühe Partizipationserfahrungen sind entscheidend für die Entwicklung von Selbstständigkeit, Empathie und Kompromissfähigkeit. Deshalb fordert das Deutsche Kinderhilfswerk, Demokratiebildung und Kinderrechte verbindlich in Bildungsplänen und in der Ausbildung pädagogischer Fachkräfte zu verankern. Um dies zu unterstützen, wurde das Seminarkonzept "Kinderrechtebasierte Demokratiebildung" entwickelt. Es enthält Unterrichtsimpulse, die in Fachschulen flexibel eingesetzt werden können.
Ob durch die bekannte Spendendose, Förderfonds oder politische Lobbyarbeit – das Kinderhilfswerk setzt sich für eine Gesellschaft ein, in der Kinderrechte gelebte Realität sind und Demokratie von klein auf beginnt. Erfahren Sie mehr auf der Website des Deutschen Kinderhilfswerks.